Keilovalschieber Typ A-KOI416 nach DIN 3352-4B

Typ A-KOI416 - PN10/16 - GG25

Kurz-Beschreibung: Keilovalschieber mit gummiertem Keil nach EN 1171

Die Keilovalschieber der Baureihe A-KOI-416 werden speziell für den Einsatz im Wasser- und Abwasserbereich, auch für feststoffhaltige Medien angeboten. Sie haben einen vollen, glatten Durchgang und sind auch in molchbarer Ausführung lieferbar. Die Spindel ist innenliegend, nichtsteigend und wartungsfrei abgedichtet. Der Keil ist gummiert und beidseitig dichtend. Wie alle Keilschieber, sind sie nur als Auf – Zu Armatur einsetzbar, nicht zum Regeln.

Die Keilovalschieber Typ A-KOI-416 sind in den Nennweiten von DN 40 bis DN 400 erhältlich, in Sonderfertigung sind auch größere Nennweiten lieferbar.

Die Ausführung der Schieber erfolgt gemäß DIN EN 1171, Ersatz für die frühere Norm DIN 3352-4B. Die Baulänge entspricht der Norm EN 558-1 Grundreihe 15 (früher DIN 3202-F5).

Einsatzbereich für die Schieber sind flüssige Medien, z. B. Wasser und Abwasser, die auch feststoffhaltig sein können. Abrasive Bestandteile dürfen im Medium nicht enthalten sein, da sie die Keilgummierung beschädigen können. Der Betriebsdruck beträgt über den gesamten Nennweitenbereich 16 bar, ist aber wie bei allen Armaturen abhängig von der Betriebstemperatur. Bedingt durch die Keil-Gummierung beträgt die max. zulässige Betriebstemperatur +70°C oder +120°C.

Die Prüfung auf Festigkeit und Dichtheit erfolgt gem. DIN EN 12266. Konstruktionsbedingt sind die Schieber in beide Durchflussrichtungen dicht schließend.

Im Rahmen der Druckgeräte Richtlinie werden die Absperrschieber einer Druckprüfung unterzogen. Diese erfolgt nach EN 1074, EN 12266 mit Wasser bei Raumtemperatur. Der Prüfdruck im Gehäuse ist der 1,5 fache Nenndruck, Prüfdruck am Keil ist der 1,1 fache Nenndruck.

Die Keilovalschieber werden mit Gehäuse aus Sphäroguss GGG40 / EN-GJS-400-15 geliefert, wahlweise auch aus GGG50. Gemäß GSK-Richtlinie werden die Schieber innen und außen mit einer EPOXY-Beschichtung versehen, Schichtdicke mind. 250 µm. Damit wird ein ausreichender Korrosionsschutz für die meisten Anwendungen erzielt. Eine höhere Schichtdicke ist auf Wunsch möglich. Als klassischer Schieber für Wasser und Abwasser werden sie somit auch für den Erdeinbau eingesetzt. Der Keil ist vulkanisiert mit NBR oder EPDM, die Spindel ist aus 1.4021 / X20Cr13. Auf Wunsch kann die Spindel auch aus 1.4571 oder anderen Edelstählen geliefert werden. Die Spindelabdichtung ist weitgehend wartungsfrei durch den Einsatz von O-Ringen aus NBR oder EPDM. Andere Materialien, wie z. B. Viton sind ebenfalls lieferbar.

Der Flanschanschluss ist standardmäßig nach DIN EN 1092-1 in PN 16 ausgeführt, mit Dichtflächen in Form B1. Andere Anschlussflansche, zum Beispiel nach ASME, JIS, usw. sind möglich. Bitte sprechen Sie uns hierfür an!

Die ACI –Keilovalschieber der Baureihe A-KOI-416 werden manuell betätigt: mit Handrad, Getriebe oder auch mit Kettenrad. Die Automatisierung der Schieber mit E-Antrieben (mit oder ohne Steuerung), Pneumatik- oder Hydraulik-Antrieben bieten wir ebenfalls an. Zur Überwachung der Schieberstellung können wir induktive oder mechanische Endlagenschalter anbringen. Die Signalisierung der jeweiligen Schieberstellungen an die Schaltwarte ist damit gegeben.

Lieferbare Optionen:

  • Umführung / By-Pass
  • Druckstufe PN 25
  • Mechanische Stellungsanzeige
  • Einbaugarnitur für Erdeinbau
  • DVGW-Zulassung für Wasser


Technische Daten

Form:

Keilovalschieber PN 16/10
innenl. Spindel, ab DN 200 - PN10 gebohrt
DIN 3352-4B

Baulänge:
DIN 3202-F5

Betriebstemperatur:
max. 70°C oder +120°C

Nennweite:

DN40 bis DN400


Nenndruck:

PN16

Optionen:

  • Umführung / By-Pass
  • Druckstufe PN 25
  • Mechanische Stellungsanzeige
  • Einbaugarnitur für Erdeinbau
  • DVGW-Zulassung für Wasser
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